Radrouten
Kartennavigator
Inspirationen

Service-Telefon: 05021 91763-0

Pressemitteilungen

Kulturroute - Mit dem Rad durch Hannover und das Land drum herum

Hannover/Nienburg. Radler und Kulturinteressierte aufgepasst. Mit der beginnenden Radsaison im April hat das Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover einen Veranstaltungskalender für den Streckenverlauf seines gut 800 km langen Radfernweges „Kulturroute“ veröffentlicht. Gute Anlässe auf der Kulturroute zu radeln, gibt es reichlich. In der Fahrradsaison zwischen April und Oktober finden entlang der Strecke wieder zahlreiche Veranstaltungen statt. Eine Auswahl  ist in der neu erschienenen Broschüre zusammengestellt. Für jeden Geschmack ist etwas dabei:  Wer auf der „Kulturroute“ unterwegs ist, darf sich auf Musik, Ausstellungen, Bühnen, Feste, Kulinarik und Führungen zu Fuß oder mit dem Rad freuen. Mit dabei sind unter anderem Konzerte in Schlössern, Kirchen und Gärten, Theater und Musicals, interessante Ausstellungen und spektakuläre Feuerwerke.

Die rund 800 Kilometer lange „Kulturroute“, ein Radfernweg, verbindet so unterschiedliche Ziele wie die Herrenhäuser Gärten, das Schloss Celle oder das Kloster Loccum ebenso wie die UNESCO-Welterbestätten Mariendom in Hildesheim und Fagus-Werk in Alfeld. Auch kürzere Tourenabschnitte laden zum Entdecken ein. Denn aufgrund der guten Zuganbindung können Radler unter vielen unterschiedlichen Tagesschleifen in Kombination mit Bahn und Rad wählen. 15 Tagesetappen mit Streckenlängen zwischen 33 und 80 Kilometern sowie fünf kürzere Ausflugstouren gliedern die Strecke. Start- und Zielpunkte der Tagesetappen sind jeweils mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar. Landschaftlich schön eingebettete Wege verbinden kulturelle „Leuchttürme“, reizvolle Altstädte und Museen im Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover. Auch die Rattenfängerfreilichtspiele in Hameln und der Weltvogelpark Walsrode gehören zu den 26 Leuchttürmen und über 120 touristische Zielen an der Strecke. Die rot ausgeschilderte Hauptroute führt im Norden bis an die Aller, im Westen ins Weserbergland und im Süden zwischen den Gebirgszügen Süntel und Ith zurück bis zur Leine. Radwandernde können so von Hannover über Hildesheim, Bad Gandersheim, Alfeld, Elze, Hameln, Bückeburg, Stadthagen, Neustadt am Rübenberge, Schwarmstedt und Celle auf Tour gehen. Nienburg/Weser, Walsrode, Peine, das Schloss Hämelschenburg sowie die beiden Gedenkstätten Bergen-Belsen und Ahlem sind über grün und blau beschilderte Alternativ- und Ergänzungsstrecken angebunden.

Der Radfernweg „Kulturroute“ führt auch durch die Mittelweser-Region: Aus Stadthagen kommend erreicht der Radler Bad Rehburg, das einst „Hannoversche Madeira“ genannt wurde. Im neuen Badehaus befindet sich die Ausstellung „Kurleben der Romantik“. In zwölf Kabinetten werden die Episoden aus der Geschichte des königlichen Bad Rehburgs und des Kurlebens inszeniert. Über Münchehagen mit dem Dino-Park und Loccum mit seinem überregional bekannten, 1163 gegründeten Kloster geht die Reise nach Schlüsselburg mit seinem Scheunenviertel. Hier trifft die Kulturroute auf den Weser-Radweg. Der nächste Ort ist Stolzenau, direkt am Weserufer gelegen. Das Wahrzeichen ist der gedrehte Turmhelm der St.-Jacobi-Kirche. Weiter nördlich führt der Weg am Gelände des ehemaligen Benediktiner-Klosters Schinna, eine der ältesten protestantischen Fachwerkkirchen Deutschlands, vorbei. Über die Weserbrücke geht es in den Ortskern von Landesbergen mit der Hochzeitsmühle, dem Spieker und der alten Weserfähre. In Estorf locken die Fachwerkkirche und das Historische Scheunenviertel mit der Radler-Scheune. Der Gast erreicht dann Nienburg/Weser mit seiner Fachwerk- und Weserrenaissancealtstadt. Hier locken verschiedene Museen und die Personenfahrgastschifffahrt. Durch die Stadt führt der Weg in den nahe gelegenen Forst Krähe. Dort liegt seit Jahrtausenden der Findling Giebichenstein. Mit einem Gewicht von 207 Tonnen Granit ist er einer der größten in Niedersachsen. Weiterhin sehenswert ist in Stöckse das Kulturdenkmal Kartoffeldämpfanlage – deutschlandweit einzigartig. 1962 entstand diese Anlage, um Kartoffeln für die Schweinemast zu garen. Über Steimbke mit seiner romanischen St. Dionysius-Kirche und Rodewald (untere Bauernschaft – nördlicher Teil) mit dem Heimatmuseum (mittlere Bauernschaft) führt der Weg weiter ins Aller-Leine-Tal.

Die Kulturroute verläuft auf bestehenden Radfernwegen wie dem Weser-, dem Aller- und dem Leine-Heide-Radweg und ist an Plaketten mit einem weißen „K“ für Kultur zu erkennen. Ein Tourenset zur Kulturroute mit vollständigem Kartenmaterial im Maßstab 1:75.000 gibt es in den Tourist-Informationen überall an der Strecke zum Preis von 5 Euro, zum Beispiel in Hannover, Hildesheim, Nienburg/Weser oder Hameln. Wer lieber mit Navigationsgerät radelt, kann sich alle Touren kostenfrei als GPX-Track herunterladen. Außerdem gibt es auf www.kulturroute-hannover.de umfangreiche Infos und Empfehlungen zu radlerfreundlichen Unterkünften sowie Radverleih- und Reparaturmöglichkeiten. Einen guten ersten Überblick über den Verlauf der Kulturroute und die vielen Sehenswürdigkeiten an der Strecke gibt ein neuer Faltplan, der ebenso wie der Veranstaltungskalender kostenfrei in den Tourist-Informationen erhältlich ist.

Den kostenfreien Faltplan sowie den Veranstaltungskalender gibt es bei der:

Mittelweser-Touristik GmbH
Lange Straße 18
31582 Nienburg
Tel. (0 50 21) 917 63-0, Fax (0 50 21) 917 63-40
E-Mail: info@mittelweser-tourismus.de
Internet: www.mittelweser-tourismus.de


Hintergrund zum Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover:
Das Netzwerk Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover wurde im Oktober 2010 als Nachfolgeorganisation des Städtenetz EXPO-Region gegründet. Es verbindet die Städte Celle, Hameln, Hildesheim, Nienburg/Weser, Peine, Stadthagen, Walsrode und die Landkreise Celle, Hameln-Pyrmont, Heidekreis, Hildesheim, Nienburg/Weser, Peine und Schaumburg sowie die Region Hannover in freiwilliger interkommunaler Kooperation. Das Netzwerk verfolgt die Stärkung der regionalen Zusammenarbeit in wichtigen fachlichen und kreisüberschreitenden Kooperationsfeldern sowie die gemeinsame Entwicklung des Wirtschaftsraums. Die Netzwerkpartner tauschen sich in thematischen Foren aus, entwickeln gemeinsame Projekte und bündeln so aktiv ihre Stärken.

Schriftgröße
Mein Reiseplaner enthält 0 Dokument(e). >>