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Altes Handwerk

Klöppeln

In der Mittelweser-Region wird seit ca.1750 geklöppelt. „Liebenauer Spitzen“ waren nicht nur an den bäuerlichen Trachtenhauben ein Muss, sondern auch in Königshäusern wurde die hauchfeine, wertvolle Spitze geschätzt. 

Ines Bockisch, Marie-Luise Prinzhorn und Adina Sternemann erhalten die alte Tradition der Klöppelspitze und beleben diese mit modernen Einflüssen. 

1994 haben die beiden Damen Prinzhorn und Sternemann die „Brokeloher Klöppeltage“ in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Nienburg und der Gemeinde Landesbergen ins Leben gerufen. Hier treffen sich einmal im Jahr ca. 45 Klöppler/innen aus Deutschland und dem Ausland, um etwas Neues zu lernen und sich auszutauschen. Bei dieser, in unserer Gegend einzigartigen Zusammenkunft können viele Klöppler/innen beim Klöppeln beobachtet werden. Die gleichzeitige Präsentation von ausgewählten Klöppelarbeiten und Exponaten lockt viele Besucher zum Betrachten und Bestaunen. Die „Brokeloher Klöppeltage“ sind nicht nur in der Klöppelszene eine bekannte und begehrte Einrichtung geworden.

In Liebenau, Uchte, Landesbergen, Rehburg-Loccum und Steimbke finden regelmäßig im Winter- und Frühjahrsemester Nachmittag- und Abendkurse der Volkshochschule statt. Beide Kursleiterinnen decken fast den gesamten Kreis Nienburg/Weser mit Klöppelkursen ab. Gerne stehen sie auch Klöppelgruppen für eine Wochenendveranstaltung oder Einzelpersonen für Privatunterricht nach Absprache zur Verfügung.

Zu ausgeschriebenen Wochenendkursen kommen Klöpplerinnen von weit her angereist, um in Brokeloh zu speziellen Themen, wie zum Beispiel Baumscheiben, Blätter, Schmetterlinge aber auch geklöppelte Gartenkunst, unter Anleitung eigene Exponate zu erarbeiten. Seit 2002 treffen sich alle zwei Wochen Kinder und Jugendliche, um in Marie-Luises Klöppelkeller Schritt für Schritt die Technik zu erlernen. An den Brokeloher Klöppeltagen und bei anderen Veranstaltungen demonstrieren sie, dass auch schon Kinder Spaß an diesem Kunsthandwerk haben, nach dem Motto „altes Handwerk in jungen Händen“. Mit ihnen wird diese alte Technik weiter getragen, damit sie nicht in Vergessenheit gerät und irgendwann unwiederbringlich verloren ist. 

Lohnenswert sind auch die Kurse zu den Handarbeitstechniken Klöppeln und Occhi bei der Guiness-Weltrekord-Inhaberin Bockisch. Neben dem Kursangebot gibt es auch Vorführungen und Material.

Informationen:
Marie-Luise Prinzhorn, Tel. (0 50 27) 4 14
Adina Sternemann, Tel. (0 57 63) 13 09 
www.kloeppeltage.de

Klöppeln und Occhi
Ines Bockisch, Tel. (01 60) 92 81 70 76

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