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Kulturroute

Fahren Sie durch schöne Landschaften und besuchen Sie die großartigen Kulturgüter und die reizvollen Städte im Land: die Residenzstadt Celle, das mittelalterliche Kloster Loccum, die Welterbestätten Fagus-Werk in Alfeld sowie Dom und St. Michaelis in Hildesheim, das Mausoleum in Stadthagen, das Sprengel-Museum für moderne Kunst und die weltberühmten Herrenhäuser Gärten in Hannover. Aber auch die Rattenfängerfreilichtspiele in Hameln, die Domfestspiele in Bad Gandersheim, Rausch SchokoLand in Peine und den Weltvogelpark Walsrode.

Die komplette Broschüre zur Kulturroute können Sie sich herrunterladen.

 

Etappe 6b entlang der Weser durch die Mittelweser-Region

Hier führt die Tour über Rehburg-Loccum und Stolzenau nach Nienburg/Weser.

Bad Rehburg wurde einst das „Hannoversche Madeira“ genannt, und berühmt ist vor allem seine historische Kuranlage. Sie wurde in den Jahren zwischen 1750 und 1850 erbaut und ist eine der beiden letzten noch erhaltenen Kurbäder Deutschlands aus der Zeit der Romantik.

Von hier aus geht es nach Münchehagen und von der Romantik direkt in die Kreidezeit: Im Dino-Park können Sie Saurierfährten sehen – ein erstaunliches Naturdenkmal. Rund 130 Millionen Jahre muss es her sein, dass eine Herde Dinosaurier durch die Norddeutsche Tiefebene stapfte. Die Tiere hinterließen mächtige Fußspuren im Schlamm der damals lagunenartigen Landschaft. Mehr als 300 original versteinerte „Trittsiegel“ sind hier heute zu bewundern. Es gibt mehr als 230 lebensgroße Rekonstruktionen.

Ein kurzes Wegstück und schon ist Loccum erreicht. Bekannt ist hier vor allem das Kloster Loccum. Es gilt als eines der imposantesten Klöster Deutschlands: Sie sehen zuerst eine massive Umfassungsmauer mit einem mächtigen Torhaus. Im Inneren der Anlage dann den Kreuzgang, die eindrucksvolle spätromanische Stiftskirche und die kostbare Bibliothek.

Über den Ort Wasserstraße führt dann der Weg weiter nach Schlüsselburg. Hier trifft die Kulturroute den Weser-Radweg. 1581 bis 1585 baute Ludolf von Klencke das Herrenhaus der Burg Schlüsselburg im Stil der Weserrenaissance. Das historische Scheunenviertel am Ortsrand ist ein wichtiges Zeugnis bäuerlicher Kultur. Die ältesten der 26 heute noch existierenden Scheunen lassen sich in das 17. Jahrhundert datieren.

Der nächste Ort ist Stolzenau, direkt am Weserufer gelegen. Das Wahrzeichen Stolzenaus ist der gedrehte Turmhelm der St. Jacobi-Kirche. Um den auffällig gewendelten Turmhelm der Kirche ragen viele Legenden. Eine lautet, der Teufel habe den Turm verdreht. In Wahrheit ist das auffällige Bauwerk ein Zeugnis der hohen Zimmermannskunst aus dem Jahre 1679.

Weiter in Richtung Norden führt der Weg am Gelände des ehemaligen Benediktinerklosters Schinna vorbei. Schinna ist eine der ältesten protestantischen Fachwerkkirchen Deutschlands: Die Klosteranlage wurde 1148 von Bischof Heinrich von Minden gegründet. Die Fachwerkkirche sowie große Teile des ehemaligen Klostergebäudes sind noch erhalten und stehen unter Denkmalschutz.

Über die Weserbrücke geht es in den Ortskern von Landesbergen. Einen Blick lohnen die Hochzeitsmühle – eine alte Galerieholländerwindmühle mit einem Trauzimmer –, der Spieker und die alte Weserfähre. Fahren Sie dann am Schleusenkanal entlang, vorbei an der Staustufe Landesbergen nach Estorf.

Das historische Scheunenviertel „Schünebusch“ besteht aus neun Scheunen, die zwischen 1650 und 1750 errichtet wurden. Eine Ausstellung zeigt landwirtschaftliche Geräte, bäuerliche Wohnkultur, eine Backstube und die Geschichte des Dorfes. Eine der Scheunen ist außerdem als Radler-Scheune eingerichtet, hier gibt es eine Unterkunft für Gruppen.

In Nienburg führen 500 Bärentatzen entlang der Sehenswürdigkeiten durch die Altstadt: ein 3,3 km langer Rundweg, vorbei an allem, was sehenswert ist. Sollten Sie Nienburg mittwochs oder samstags besuchen, lassen Sie sich „Europas schönsten Wochenmarkt“ nicht entgehen. Diese Auszeichnung wurde von der Stiftung „Lebendige Stadt“ verliehen. Ebenfalls lebendig ist Nienburgs Museumslandschaft. So gibt es ein Regionalmuseum mit dem Spargelmuseum und ein Polizeimuseum

Angrenzende Themenrouten

Die Kulturroute hat eine Gesamtlänge von rund 800 km und verläuft überwiegend aus asphaltierten Wegen. Steigungen gibt es kaum. Die Route ist deshalb gut zu befahren und auch für Familien geeignet. Alle Start- und Zielpunkte der Tagesetappen sind mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar.

Eine Übersicht der Gesamtstrecke finden Sie hier.

Informationen:
E-Mail schreiben
www.kulturroute-hannover.de
Mittelweser-Touristik GmbH
Martin Fahrland
Lange Str. 18
31582 Nienburg
Tel. (0 50 21) 91 76 30
Fax (0 50 21) 9 17 63 40

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